TV 2.0: Ich glotz‘ YouTube

„Ich schau‘ dann ‘mal fern“, sagte meine Tochter, ging auf ihr Zimmer und klickte YouTube auf ihrem Laptop an.

Die atemberaubende Entwicklung des Internets in den letzten Jahren, allen voran das Social Web 2.0 und der mobile Internet-Zugriff durch Smartphones und Tablet-PCs, verändert nicht nur unser Leben und unser Kommunikations- sowie Konsumverhalten, es macht auch vor der letzten Bastion nicht halt: dem Fernsehen. Im Augenblick sehe ich 3 Trends:

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Digitales Deutschland 2013: Deutschland, deine mobile Landschaft

Digitales Deutschland 2013: comScore

comScore hat seinen Bericht „Future in Focus – Digitales Deutschland 2013“ vorgelegt. Die Schlussfolgerungen lassen sich wie folgt zusammenfassen.

  1. Kein Business und keine Marke kann ohne digitale Strategie zukünftig überleben, vor allem nicht ohne mobile Angebote. Deutschland ist das zweitgrößte Land in Europa in der Internet-Nutzung und der Deutsche verbringt mittlerweile mehr als einen ganzen Tag pro Monat im Internet1. „Wir leben Online“ ist die Neue Normalität.
  2. Die Zukunft ist mobil. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr Smartphones, als reguläre Mobilfunkgeräte, wobei der Trend zum Smartphone nicht nur die Jungen betrifft. Auch die ältere Zielgruppe rüstet per Smartphone auf. Bereits 37% der über 45-Jährigen besitzen ein Smartphone. Weiterlesen

Zapping 2.0: Mit dem „Second Screen“ sieht man besser

Zap 2.0 - NeonErinnern Sie sich noch? Samstagabend, die Familie ist harmonisch vor dem Fernseher versammelt, schaut gebannt und vereint bei Chips und Erdnussflips  einen Blockbuster.

Time Flash 2013! Geblieben sind die Chips und Erdnussflips, ansonsten herrscht eine vollkommen andere Szene. Mutter schaut den Blockbuster, Vater surft auf seinem Laptop, die Tochter chattet auf dem Smartphone per WhatsApp über den schnuckeligen Hauptdarsteller, während sich Sohnemann mittels iPad über den „ätzenden Abend mit den Alten“ bei Facebook auslässt und sich diebisch freut, dass es seinen Kumpels auch nicht anders ergeht.

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Think Digital, Social, Mobile

Es ist keine Neuigkeit, dass wir das Marketing digital und im Zeitalter des Mitmach-Web 2.0 zunehmend auf den Dialog mit dem Konsumenten in den sozialen Netzwerken ausrichten müssen. Allerdings scheinen viele Unternehmen den steigenden mobilen Zugriff und dessen Bedeutung auf das Internet zu unterschätzen. Die meisten Angebote und Webseiten sind (noch) nicht mobil optimiert, sondern auf den stationären PC-Zugriff ausgerichtet. Der Trend geht jedoch in eine andere Richtung (s.a. „Wir werden zu Smartphone Zombies„). Ich erwarte spätestens für 2014, dass sich das Verhältnis zwischen stationärem und mobilem Internet-Zugang zugunsten des mobilen Zugriffs verschiebt. Die neuesten Zahlen von IDC verdeutlichen diesen Trend.

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Social Media ist ein zunehmender Faktor in der Einkaufsentscheidung [Survey]

Kopf„Social Media ist den Kinderschuhen entwachsen“, stellt der German Social Media Consumer Report 2012/2013 fest, der vom Social Media Think:Lab  in einem representativen Sample (1,618 Teilnehmer) im Juli 2012 durchgeführt wurde. Das Social Media Think:Lab ist eine gemeinsame Initiative des Marketing Centers der Universität Münster und Roland Berger Strategy Consultants.

Der deutsche Konsument ist täglich durchschnittlich zwischen 2 bis 3 Std. online, auf sozialen Plattformen vernetzt und trifft seine Kaufentscheidungen zunehmend mittels Social Media. Dabei nutzt er mehr Quellen in seiner Kaufentscheidung, als der klassische, eher offline-orientierte Konsument.

Soziales Netzwerk ist jedoch nicht gleich soziales Netzwerk. Die üblichen Verdächtigen wie Facebook, YouTube, Xing & Co. unterscheiden sich in ihrer Nutzerstruktur nach Alter, Bildung und Einkommen.

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Verloren in sozialen Netzwerken

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Aus manager magazin online. Interview zu ‚Deutschland Online‘ vom 10. Januar 2013. Artikel von Arne Gottschalck.

Alle sind vernetzt, so die Theorie, auch Marketing findet online statt. Die deutsche Praxis hinkt dieser Vision meilenweit hinterher. Mehr noch – Deutschland ist Europas Schlusslicht, diagnostiziert Holger Lietz, als Vizepräsident bei American Express für Kreditkarten zuständig.

Lietz: Das Marketing ist komplexer und anspruchsvoller geworden. Dabei sind soziale Netzwerke nur ein Teil der Herausforderung. Grundsätzlich hat sich die gesamte Konsumlandschaft durch den mobilen Zugang zum Internet und die Möglichkeit, mit einer Masse von Menschen in Echtzeit zu kommunizieren und auszutauschen, radikal geändert. Wir haben es mit einem neuen Konsumenten zu tun, der mit dem alten Marketing-Paradigma zunehmend schwerer zu erreichen ist.

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Augmented Reality: Nach der Google-Brille, die AR-Kontaktlinse? [Video]

Zugegeben, noch befinden wir uns am Anfang der mobilen Internet-Ära. Schätzungsweise erst ein Drittel aller 98 Mill. Handys in Deutschland sind Smartphones und der schnelle LTE Standard wird ebenfalls gerade verfügbar. In den USA ist hingegen mit einer Smartphone-Penetration von mehr als 50% Mitte diesen Jahres der Tipping Point bereits erreicht. Für Deutschland schätzt man, dass wir eine Penetration von 80% in 2 bis 3 Jahren erreicht haben. Nichtsdestotrotz zeichnet sich schon jetzt schemenhaft die nächste Ära ab, die Ära der Augmented Reality (AR), der nächste Mobile Layer. Die einzige Frage ist nur: Wann?

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