TV 2.0: Ich glotz‘ YouTube

„Ich schau‘ dann ‘mal fern“, sagte meine Tochter, ging auf ihr Zimmer und klickte YouTube auf ihrem Laptop an.

Die atemberaubende Entwicklung des Internets in den letzten Jahren, allen voran das Social Web 2.0 und der mobile Internet-Zugriff durch Smartphones und Tablet-PCs, verändert nicht nur unser Leben und unser Kommunikations- sowie Konsumverhalten, es macht auch vor der letzten Bastion nicht halt: dem Fernsehen. Im Augenblick sehe ich 3 Trends:

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Klout + Co: Wie wichtig oder unwichtig bin ich?

Perfekter Klout Score

Perfekter Klout Score

Einer der wichtigsten Schritte im Web 2.0- bzw. im digitalen Empfehlungs-Marketing ist die Identifizierung der sogenannten „Influencer“. Dies sind Personen, die im Internet über ein großes Netzwerk verfügen und Einfluss auf ihre digitale Gefolgschaft haben. Ein gutes Beispiel ist Justin Bieber (Klout-Score: 93/April 2013) mit mehr als 37 Millionen Follower auf Twitter. Wenn Justin Bieber etwas super cool findet und twittert, steigen die Umsätze. Wäre es nicht schön, wenn man für seine Produkte und Dienstleistungen die entsprechenden Influencer quasi auf dem Silbertablett serviert bekommt und für sein Marketing einspannen könnte?

Erste – und ich sage bewusst erste – Ansätze gibt es. Sie heißen PeerIndex, Empire Avenue oder Proliphiq. Insgesamt gibt es ca. 20 Anbieter und Start-ups, die sich mit einer Messung des Einflusses von Personen in der digitalen Welt beschäftigen. Führend ist Klout oder der Klout-Index, der auf einer Skala von 0 bis 100 den Klout-Score angibt. Je höher der Score, so höher der (angebliche) Einfluss.

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Zapping 2.0: Mit dem „Second Screen“ sieht man besser

Zap 2.0 - NeonErinnern Sie sich noch? Samstagabend, die Familie ist harmonisch vor dem Fernseher versammelt, schaut gebannt und vereint bei Chips und Erdnussflips  einen Blockbuster.

Time Flash 2013! Geblieben sind die Chips und Erdnussflips, ansonsten herrscht eine vollkommen andere Szene. Mutter schaut den Blockbuster, Vater surft auf seinem Laptop, die Tochter chattet auf dem Smartphone per WhatsApp über den schnuckeligen Hauptdarsteller, während sich Sohnemann mittels iPad über den „ätzenden Abend mit den Alten“ bei Facebook auslässt und sich diebisch freut, dass es seinen Kumpels auch nicht anders ergeht.

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Über das Meistern von Kundenkontakten in neuen Businesszeiten

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Europas führender Expertin für Loyalitätsmarketing und kundenfokussiertes Management

Die Social Media und das mobile Internet haben die Gesetze der Businesswelt in kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Früher streuten Unternehmen ihre Werbemonologe in den Markt, die Kunden hörten brav zu und kauften dann. Heute ist es umgekehrt. Die Kunden kaufen, erzählen anderen darüber und bringen so die Menschen in ihrem Umfeld zum Handeln. Nun sind es die Anbieter, die zuhören sollten, um ihre Touchpoints zu meistern.

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Think Digital, Social, Mobile

Es ist keine Neuigkeit, dass wir das Marketing digital und im Zeitalter des Mitmach-Web 2.0 zunehmend auf den Dialog mit dem Konsumenten in den sozialen Netzwerken ausrichten müssen. Allerdings scheinen viele Unternehmen den steigenden mobilen Zugriff und dessen Bedeutung auf das Internet zu unterschätzen. Die meisten Angebote und Webseiten sind (noch) nicht mobil optimiert, sondern auf den stationären PC-Zugriff ausgerichtet. Der Trend geht jedoch in eine andere Richtung (s.a. „Wir werden zu Smartphone Zombies„). Ich erwarte spätestens für 2014, dass sich das Verhältnis zwischen stationärem und mobilem Internet-Zugang zugunsten des mobilen Zugriffs verschiebt. Die neuesten Zahlen von IDC verdeutlichen diesen Trend.

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Social Media ist ein zunehmender Faktor in der Einkaufsentscheidung [Survey]

Kopf„Social Media ist den Kinderschuhen entwachsen“, stellt der German Social Media Consumer Report 2012/2013 fest, der vom Social Media Think:Lab  in einem representativen Sample (1,618 Teilnehmer) im Juli 2012 durchgeführt wurde. Das Social Media Think:Lab ist eine gemeinsame Initiative des Marketing Centers der Universität Münster und Roland Berger Strategy Consultants.

Der deutsche Konsument ist täglich durchschnittlich zwischen 2 bis 3 Std. online, auf sozialen Plattformen vernetzt und trifft seine Kaufentscheidungen zunehmend mittels Social Media. Dabei nutzt er mehr Quellen in seiner Kaufentscheidung, als der klassische, eher offline-orientierte Konsument.

Soziales Netzwerk ist jedoch nicht gleich soziales Netzwerk. Die üblichen Verdächtigen wie Facebook, YouTube, Xing & Co. unterscheiden sich in ihrer Nutzerstruktur nach Alter, Bildung und Einkommen.

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Verloren in sozialen Netzwerken

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Aus manager magazin online. Interview zu ‚Deutschland Online‘ vom 10. Januar 2013. Artikel von Arne Gottschalck.

Alle sind vernetzt, so die Theorie, auch Marketing findet online statt. Die deutsche Praxis hinkt dieser Vision meilenweit hinterher. Mehr noch – Deutschland ist Europas Schlusslicht, diagnostiziert Holger Lietz, als Vizepräsident bei American Express für Kreditkarten zuständig.

Lietz: Das Marketing ist komplexer und anspruchsvoller geworden. Dabei sind soziale Netzwerke nur ein Teil der Herausforderung. Grundsätzlich hat sich die gesamte Konsumlandschaft durch den mobilen Zugang zum Internet und die Möglichkeit, mit einer Masse von Menschen in Echtzeit zu kommunizieren und auszutauschen, radikal geändert. Wir haben es mit einem neuen Konsumenten zu tun, der mit dem alten Marketing-Paradigma zunehmend schwerer zu erreichen ist.

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